Anthologien

  • "Wunder mit Zwischenschritten", Kurzgeschichte in der Zombie­an­tho­logie: Das Buch der lebenden Toten, Evolver Verlag, 2010, ISBN 978-3-9502558-1-2 Das will ich kaufen! Zu Amazon, bitte.
  • "Es tropft", Kurzgeschichte in: Wasser - Fünf Kurzgeschichten des wis­sen.de-Literaturwettbewerbs 2009, wissen.de & 1buch.com, 2009, 5-015-103-197
  • "Tod durch Billigsenf", Kurzgeschichte in: Liebe, Mord und reich­lich Senf!, Anthologie des Senferia-Geschichtenwettbewerbs, Sieben Ver­lag, 2009, ISBN 978-3-940235-78-7 Kaufen bei Amazon
  • "Jahreszeitenstreik", Kurzgeschichte in: Sommer - Vier Kurz­ge­schich­ten des wissen.de-Literaturwettbewerbs 2008, wissen.de & 1buch.com, 2008, 5-015-100875
  • "Der Schlaf des Elfenwächters", Märchen in: Das große Elfen­buch und die verschol­lenen Märchen, Band I, Edition Pia Bächtold, 2007, ISBN 978-3-00-023342-5 Sammelband bei Amazon kaufen


Das erste Buch: Der Mondgartentraum

Warum schreibe ich einen Roman?

Zehn Tage vor dem Erschei­nungs­ter­min
Zehn Tage vor dem Erscheinungstermin ist das Cover noch am Reißbrett
... ist mein Buch auf dem Reißbrett und schon beinahe fast ein klei­nes Bisschen gedruckt. Oder auch nicht ...

Es ist eine Möglichkeit, die eigene Geschichte um­zu­schreiben. Annäherung und Entfremdung glei­cher­ma­ßen. Ich glaube, es ist nicht möglich, eine Ge­schich­te zu schreiben, die von der eigenen Ge­schich­te unberührt bleibt.

Es ist eine alltägliche Geschichte. Und doch eine be­son­de­re. Denn es ist meine. Eine Geschichte über Liebe, Verlust und Verrat. Auseinandersetzung mit der Fas­zi­nation des Fremdartigen. Abrechnung mit der Un­mög­lichkeit und der Angst vor der großen Liebe. Und der Versuch, in Worte zu fassen, was im Grun­de nicht fassbar ist.

Ist es eine wahre Geschichte? Nein. Aber es ist eine ehrliche Geschichte. Ich habe diese Geschichte mit Hingabe geschrieben und mit aller Sorgfalt, die ich aufbringen konnte. Mit viel Liebe und Zärtlichkeit - mit Groll und Zynismus.

Was als Ausei­nan­der­set­zung mit Erlebtem begonnen hat, hat sich ra­pide verselbständigt. Nächtelang vor dem Bildschirm sitzen und fast manisch schreiben. Verblüfft feststellen, dass die Figuren zu leben beginnen und manchmal, in magischen Momenten, Dinge tun und sagen, von denen ich als Autor nicht wusste, dass sie sie sagen oder tun werden. Und dann wieder kämpfen und ringen um jedes Wort.

In sechs Wochen ist die erste Fassung des "Mondgartentraums" geschrieben. Sechs ar­beitsreiche Monate dauert eine erste gründliche Umarbeitung. Vier Tage die Ver­lags­su­che. Ein Dreivierteljahr die Bearbeitung zur Druckreife. Am 23. November 2007, nur drei­zehn Mo­nate nach dem Schreiben des ersten Satzes und nur acht Tage vor der ers­ten Lesung ist das Buch fertig, und die Arbeit damit fängt an.


Leseprobe "Der Mondgartentraum"


Der Mondgartentraum, Bucher Verlag, 140 Seiten, 18,50 Euro, ISBN 9-783-902612-19-9
Bucher Verlag, Hardcover, 140 Seiten, ISBN 9-783-902612-19-9. Sie möchten das Buch kaufen? Schreiben Sie mir eine Email!

(Nach zwölf Jahren bricht Emma ihr Schweigen mit einem belanglosen Satz: "Sie spielt Klavier, nicht Orgel." Ihre Worte beziehen sich auf die Frau ihres neuen Psy­chiaters, Doktor Lavaret. Dieser ist irritiert. Nur ein­mal hat Emma in den letzten Jahren eine Frage be­ant­wortet - schriftlich. "Worauf warten Sie?" Den Zettel mit ihrer Antwort hält Lavaret in der Hand. Vier Worte nur, die Spur eines ganzen Lebens: "Auf die richtigen Fragen.")


Lavaret machte sich Sorgen. Was waren die rich­ti­gen Fragen? Und wie sollte ausgerechnet er sie fin­den? Emmas Aussage vom Vortag ließ deutlich er­ken­nen, dass sie bereit war, zu sprechen. Mit ihm.

"Seine Frau spielt Klavier, nicht Orgel." Nun, seine Frau spielte tatsächlich Klavier. Das war mehr oder we­ni­ger allgemein bekannt. Warum aber war es für Em­ma wichtig genug, ihr Schweigen zu brechen? Nach­denk­lich machte er sich auf den Weg, um sie zu se­hen.

Emma stand am Fenster des kleinen Bespre­chungs­zimmers und sah hinaus in die frühe Dämmerung. Sie zeigte keine Regung, als Lavaret den Raum betrat, und blieb mit dem Rü­cken zu ihm stehen. Ihre Haltung war aufrecht und strahlte etwas Schroffes und Un­an­tast­bares aus. Er sah sie unangemessen lange an, bevor er sie ansprach.

"Emma? Darf ich Sie Emma nennen? Ich werde Sie Emma nennen, obwohl das nicht Ihr richtiger Name ist."
Noch immer nahm sie keine Notiz von ihm.
"Setzen Sie sich doch. Bitte", forderte er sie schließlich auf, als ihre Reglosigkeit ihn zu ver­un­sichern begann.

Emma wandte sich vom Fenster ab und ließ sich in einem der Sessel nieder, in dem sie fast versank. Ordentlich stellte sie ihre Füße nebeneinander und faltete die Hände im Schoß. Den Kopf hielt sie gesenkt, die Haare fielen ihr ins Gesicht. Lavaret konnte nur ihr Kinn, ihre Nasenspitze und den Anflug ihres Mundes sehen. Ihre Augen blieben im Schat­ten. Es war mehr die Idee eines Gesichts als tatsächlich ein Gesicht.

Er setzte sich Emma gegenüber, schlug seine langen Beine übereinander und versuchte, ei­ne bequeme Position zu finden.
"Emma, warum sind Sie hier?"
Wenig überraschend bekam er keine Antwort.
"Wie heißen Sie?"
Auch diese Frage versank im Schweigen.
"Wie alt sind Sie?"
Keinerlei Anzeichen einer Reaktion.
"Worauf warten Sie?"

Emma zuckte zusammen, als hätte er sie geschlagen. Das war nicht die Reaktion, die sich Lavaret erhofft hatte, aber immerhin, es war eine. Sie zeigte ihm deutlich, dass Em­ma erkannte, worauf er hinauswollte, dass sie seinen Versuch, sie auszutricksen, er­kann­te. Im Geiste machte er sich eine Notiz: Emma ist intelligent und verfügt über ein gu­tes Ge­dächt­nis.

"Warum sind Sie hier?" Lavaret stellte die Frage zum zweiten Mal, ohne es zu bemerken. Er suchte nach Worten.
"Die richtigen Fragen. Die richtigen Fragen. Stell ihr die richtigen Fragen", hämmerte es in seinem Kopf. Er beugte sich vor und streckte ihr seine Hand entgegen.
"Ich bin Doktor Lavaret", stellte er sich reichlich verspätet vor.

Emma ignorierte ihn. Ihr Schweigen stand fast greifbar zwischen ihnen und machte den Psy­chi­ater nervös. Lavaret spürte, wie seine Handflächen zu schwitzen begannen und är­ger­te sich über seine Hilflosigkeit. Er hätte gerne geraucht, verkniff es sich aber. Statt­des­sen setzte er erneut an.

"Ich weiß, dass Sie nicht stumm sind. Warum haben Sie sich dazu entschieden, nicht mehr zu sprechen?"
Emma schwieg. Ein Schweigen, dem sich nichts entgegensetzen ließ. Lavaret versuchte es trotzdem.
"Sie schweigen zwölf Jahre und geben dann ein Detail aus dem Leben meiner Frau preis. Das kann doch kein Zufall sein. Warum ist Ihnen das so wichtig?"
Schweigen. Lavaret seufzte resigniert und gab auf.
"Nun gut, fürs Erste reicht es. Wir machen morgen weiter."
Emma stand auf und ging mit gesenktem Kopf zur Tür.
"Kann ich noch etwas für Sie tun?"
Sie blieb stehen.
Lavaret wusste, dass sie keine Medikamente nahm. Trotzdem stellte er ihr die Stan­dard­frage, die alle Ärzte stellen: "Möchten Sie noch etwas zum Einschlafen?"
Emma drehte sich um, hob den Kopf und sah ihn unverwandt an. Mit klarer, fester Stimme sag­te sie: "Einen Gutenachtkuss."

Sie knipste das Licht aus und schloss leise die Türe hinter sich, als sie den Raum verließ. La­varet blieb im Dunkeln zurück, mit zwei Worten, die ihn in die Vergangenheit und ein un­ge­leb­tes Leben zurückkatapultierten.

* * *

David war vierundzwanzig und studierte Medizin im achten Semester. Er war ein fleißiger, wenn auch mittelmäßiger Student. Groß und schlank, fast hager, strahlte er die nervöse Ener­gie eines Windhundes aus. Er hatte feine Hände und ein ebenso fein geschnittenes Ge­sicht. Die dichten, dunklen Haare betonten seine blasse Gesichtsfarbe und standen in reiz­vol­lem Kontrast zu den weit auseinanderstehenden, wasserblauen Augen. Drei Pig­ment­punk­te in der linken Iris verliehen seinem Gesicht etwas subtil Asymmetrisches und lie­ßen seinen Blick immer leicht spöttisch wirken, auch wenn er es nicht war. David be­weg­te sich mit der Eleganz und Disziplin eines Balletttänzers. Das ließ ihn selbst­be­wusst und verletzlich zugleich erscheinen.

Die Frauen himmelten ihn an. Die Männer begegneten ihm im besten Fall mit Skepsis, im schlechtesten mit unverhohlener Abneigung. Freunde hatte er so gut wie keine.

In den Sommerferien absolvierte David ein Praktikum auf der Chirurgie der Unfallklinik. Frei­willig meldete er sich so oft es ging für die Nachtdienste. Er mochte die Stille, die sich nach der Geschäftigkeit des Tages über die Station senkte wie Neuschnee. (...)

Als David an einem heißen Juliabend mit seiner Runde begann, ahnte er nicht, dass die Kon­tinuität seines Lebens einen Bruch bekommen würde. Er klopfte an die zweit­letzte Zim­mer­türe, hörte ein leises "Ja?" und trat ein. Es war ruhig in dieser Nacht, die Fens­ter wa­ren geöffnet und ließen die laue Nacht­luft ins Zimmer. Im Schein der Nacht­tischlampe sah Da­vid eine junge Frau, die er noch nicht kannte. Sie lehnte an zwei dicken Kissen und hielt den rechten Arm dicht an den Körper gepresst. Unter der Decke ragten Schläuche her­vor, die zu einem Infusions­beutel führten. Ihr Gesicht war blass und vor Schmerz ver­knif­fen, auf der Stirn klebte ein beeindruckend großes Pflaster. Eine Augen­braue war ra­siert und mit drei Stichen genäht worden. Ihre Haare standen wirr in alle Rich­tungen. Sie sah aus wie ein gerupftes Huhn und schien sich auch so zu fühlen.

David warf einen kurzen Blick auf den Aufnahmebogen am Fußende des Bettes. Johanna Fuchs, gebrochenes Schultergelenk, Prellungen und Platzwunden.
"Guten Abend, Frau Fuchs. Ich bin David", stellte er sich vor. "Ich habe heute Nachtdienst und bin jederzeit für Sie da, wenn Sie etwas brauchen."
"Danke."
"Wie geht es Ihnen?"
"Ich bin nicht gerade in Bestform."
"Was ist passiert?"
"Fünfzig Stundenkilometer und ein Loch im Stoppelfeld. Ich hatte Glück."
David hatte schon viele Unfallschilderungen gehört - diese war neu. Fragend hob er die Au­gen­brauen.
"Mein Pferd ist gestolpert", erklärte Johanna knapp und zuckte mit den Schultern. Eine un­be­wuss­te Geste, die sie vor Schmerz zusammenzucken ließ. Mit einem schiefen Lä­cheln sah sie zu ihm auf.

Zum ersten Mal sah er ihr direkt in die Augen. Mit irritierender Intensität blickte sie zurück. David schien es, als versuche sie, in ihn hineinzusehen und ihn zu berühren. Sie sah ihn nicht an wie einen Fremden, sondern wie jemanden, den sie seit langem kannte. David fühlte sich schutzlos und zugleich geborgen unter diesem Blick. So, als würde sie ihn er­ken­nen und vorbehaltlos akzeptieren. Es war ein fremdes und überaus verwirrendes Ge­fühl. Sein Herz machte einen unkontrollierten Hüpfer. Mühsam fing er es ein.

"Können Sie halbwegs liegen?"
"Es geht schon. Irgendwie geht es immer."
"Möchten Sie noch etwas zum Einschlafen?"
Eine Standardfrage. Er bekam keine Standardantwort.
Johanna sah ihn unverwandt an und sagte mit klarer, fester Stimme: "Einen Gute­nacht­kuss."

David zögerte nur kurz, bevor er alle Richtlinien bezüglich des Umgangs zwischen Per­so­nal und Patienten über Bord warf. Er trat an ihr Bett, strich ihr behutsam das Haar aus der Stirn und beugte sich über sie. Sanft wie Schmetterlingsflügel berührten seine Lip­pen ihren Mund. Sein Herz sprang mit einem wilden Satz davon. Diesmal ließ es sich nicht ein­fan­gen.

* * *

Lavaret versuchte zu arbeiten. Er ergänzte Emmas Akte. Name: Johanna Fuchs. Alter: zwei­und­vierzig, geboren am 6. April. Geschlecht: weiblich. Und wie! Grund, ihr Schweigen zu bre­chen: Ich. Er knüllte das Blatt zusammen, warf es in den Papierkorb und ging hinaus in den Garten.

Emma saß mit geschlossenen Augen auf einer niedrigen Bank vor der Klinik und lehnte an der Hauswand. Auf ihren Knien lag ein aufgeschlagenes Taschenbuch, neben ihr hatte sich eine dicke Tigerkatze behaglich schnurrend zusammengerollt. Ihr Fell war von der Ok­to­bersonne aufgeladen und knisterte leise, wenn Emma es streichelte.

Lavaret stand im Eingang und betrachtete die beiden. Ein friedliches Bild. Er zögerte, ob er sie ansprechen sollte. Emma wirkte eins mit sich und der Welt. Vielleicht wäre es takt­voller, sie alleine zu lassen. Aber es gab eine Grenze, wie weit er sich selbst belügen konn­te. Es wäre nicht taktvoll, es wäre feige.

"Johanna?"
Sie öffnete die Augen und fand sofort die seinen. Es versetzte ihm einen Stich.
"Emma", korrigierte sie ihn leise, aber bestimmt. "Hier bin ich Emma und möchte es blei­ben."
Er setzte sich neben sie. Nah genug, um sie zu spüren, weit genug weg, um sie nicht zu be­rüh­ren. Er fand genau die richtige Distanz. Was er früher nie geschafft hatte, gelang ihm mit un­ver­hoffter Leichtigkeit.
"Warum nennen sie dich Emma?"
"Deswegen."
Sie drehte das Taschenbuch auf ihrem Schoß um und reichte es ihm. Das Buch, das sie seit Jahren wie einen Talisman ständig bei sich trug und nie aufgeschlagen hatte. Eine zer­lesene Ausgabe von Jane Austens "Emma". Lavaret erkannte den Kaffeefleck auf dem Ti­tel­blatt. Die geknickte Ecke von Seite 276 markierte die Stelle, an der er vor über zwan­zig Jahren zu lesen aufgehört hatte. Langsam blätterte er die Seiten um. Eine Hand­be­wegung nur, und eine ganze Welt war da. Es war unheimlich.

* * *

Als David am nächsten Abend Johannas Zimmer betrat, war er nervös und fahrig.
"Guten Abend, Frau Fuchs. Kann ich etwas für Sie tun?"
"Lesen Sie mir vor, bitte. Seite 53." Sie wies mit dem Kinn auf ihren Nachttisch.

David nahm das Buch in die Hand. Eine englische Taschenbuchausgabe von Jane Aus­tens "Emma". Auf dem Titelblatt war ein Kaffeefleck. Er sah aus wie ein Vogel mit ei­nem übergroßen Wurm im Schnabel. David schlug das Buch auf.

Die ersten beiden Seiten las er stockend, stolperte immer wieder über Worte, bis er sich in den unvertrauten Sprachrhythmus einfinden und ihn genießen konnte, obwohl er lange nicht alles verstand. Er las eine halbe Stunde, bis Johanna ihm das Buch aus der Hand nahm.
"Danke."
Wortlos stand er auf und ging.

Das abendliche Vorlesen wurde zum Ritual. Johanna nannte ihm die aktuelle Seitenzahl, und er begann. Zum ersten Mal sah er sich mit der Situation konfrontiert, immer wieder mitten in einer Geschichte einzusteigen. Er fühlte sich eigenartig dabei, doch obwohl "Em­ma" ein Buch war, das er freiwillig nie gelesen hätte, war David dankbar, dass ihn die Er­zäh­lung in eine andere Welt entführte.

Er sprach nicht mit Johanna und berührte sie nie. Dennoch - oder vielleicht auch des­we­gen - entstand eine seltsame Vertrautheit zwischen ihnen, so als würden sie sich seit Jah­ren kennen. Den Blick auf die Zeilen geheftet, war es für David einfach, Johannas Au­gen aus­zuweichen und ihre Anwesenheit zu vergessen. Auch dafür war er dankbar. Am sechs­ten Abend knickte er nach einer halben Stunde die obere Ecke von Seite 276 ein und klapp­te das Buch zu. Am siebten Abend war Johanna verschwunden. David wusste nicht, ob er enttäuscht oder erleichtert war.

* * *

"Ich habe es nie zu Ende gelesen", riss Emma Lavaret aus seinen Erinnerungen. "Diese Ge­schich­te geht erst jetzt zu Ende. Seite 276."
Lavaret war sich der Doppeldeutigkeit bewusst, schlug das Buch auf und begann zu lesen.

* * *

Sie möchten gerne weiter lesen und das Buch kaufen? Schreiben Sie mir eine Email!

Eine weitere kurze Leseprobe auf libellius.de.


Stimmen zum Buch

"Sie fühlen sich wie durch einen Zauber zueinander hingezogen: David und Johanna. Doch die Liebe zwischen Ihnen scheitert an ihrer Unaussprechlichkeit. Geschickt verknüpft die österreichische Autorin Claudia Lampert in ihrem Debütroman Gegenwart und Ver­gan­genheit, um die eigentlich ernste Geschichte einer unerfüllten Liebe mit einer fas­zi­nie­renden Leichtigkeit zu erzählen, die den Leser fesselt und ihn ahnen lässt, um wie viel schö­ner die Welt sein könnte, wären mehr Menschen fähig, sich selbst einen 'Mond­gar­ten­traum' zu schaffen."

Ralf Ott, Alb Bote, Südwestpresse


"Der Text besticht durch enorme sprachliche Treffsicherheit, durch exakte, unmiss­ver­ständ­liche Formulierungen. Dass die Geschichte auf unterschiedlichen zeitlichen Ebe­nen spielt, macht sie spannend und lesenswert; der Übergang von einer zur anderen Ebene gelingt meisterhaft ...

Du machst deinen Text an der Idee fest, dass große Liebe nicht tragisch endet, sondern tra­gisch ist, weil sie nicht endet. Ein absolut geeigneter Aufhänger für deine durchaus be­klem­mende, aufwühlende Geschichte. Glücklich all jene, die die Liebe in einer so gro­ßen Ra­di­kalität und Intensität erfahren dürfen; eine magische Liebe."

Marlene Bischoff, Deutschlehrerin, Lektorat


"Wie die wenig attraktive, schwerbrüstige und dem Sex nicht gerade verfallene Johanna die­sen David verzaubert (...) ist auf diesen im Grunde tieftraurigen Seiten mit viel Liebe und Sehnsucht erzählt, selbst wie ein Traum, ein verträumtes Sichfinden in Nächten und Stäl­len, ein nachtmahrisches Sichverlieren am Tag, zuhause, in der Küche, im Beruf und zwi­schen all den andern Menschen, die nichts wissen oder, wenn sie ahnen, Unbehagen emp­fin­den.

Claudia Lampert weiß, wo die große Liebe beginnt - auf der Unfallstation. Sie weiß auch, wo sie endet - in der Psychiatrie. Jede/r sollte das wissen. Wissen sollte man aber auch, dass die eigentliche Geschichte, 'the real stuff', sich zwischen Anfang und Ende, zwischen der Reparaturanstalt für den Körper und der für die Seele, abspielt, und wie die Autorin ihre beiden Hauptfiguren und einige mehr um eine ungewöhnliche Anziehungskraft kreisen lässt, muss man gelesen, aber besser vorher noch gehört haben."

Michael Raffel, Literaturcafé Tübingen


"Ein fantastisches Buch und ein Schreibstil, um den ich Sie neidlos beneide."

Gunter Haug, Autor