Juni 2010

Bestimmt ist auch für Sie was dabei!

Warum wurde der Gartenzwerg von den Nazis verboten? Wer erfand die Kehrwoche? Weshalb trugen Henker im Rokoko einen Muff? Wie funktioniert die Photosynthese? Und welche Sätze sagen hoffnungsvolle Jungautoren besser nicht zu ihrem potentiellen Verleger?

Das und mehr erfahren Sie in der stetig wachsenden Artikelserie auf www.suite101.de/profile.cfm/claudialampert. Viel Spaß beim Stöbern!

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August 2009

Es tropft ...

... und das ist eigentlich ziemlich lästig. Dieser unpraktisch lange Link www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/unterhaltung/buecher/index,page=4214778.html ist der Grund, warum es mich trotzdem freut. Erhältlich auch als Buch im Sammelband "Wasser" bei www.1buch.com.

Juni 2009

Wagemutige Agenten ...

... gibt es nicht nur in Spionagethrillern, sondern auch im Literaturbetrieb. Zwei davon, Michaela und Klaus Gröner von der erzähl:perspektive, geben mir ab sofort die Möglichkeit, einen Satz zu sagen, den ich schon immer mal sagen wollte: "Fragen Sie meinen Agenten!"

Tapfer stellen sie sich der Herausforderung, ein Verlagshabitat für zwei liebende Nashörner zu finden, und einen Wortmörder publizistisch zur Strecke zu bringen. Ich freue mich sehr auf diese Zusammenarbeit, die  ich äußerst vielversprechend als Spitznamentaufpatentante für Kater "Momo" begonnen habe. Ich hoffe sehr, dass Momos Katerselbstverständnis nicht darunter leidet, dass er neuerdings "Gudrun" genannt wird, und er auch weiterhin bühnenreife "Wenn du mich nicht sofort zum dritten Mal fütterst, verhungere ich auf der Stelle!"-Auftritte zum besten gibt. (Niemand ist überzeugender als ein hungriger Kater!)

Der echte "Gudrun" (also eigentlich nicht der echte, sondern der echt unechte, also der - ach zum Kuckuck, Gudrun eben) ist ein nicht unwesentlicher Protagonist im neuen Manuskript "Wenn Nashörner lieben".

Ein blöder Titel, finden Sie?

Prima! Denn dann sind sie einer Meinung mit dem leicht schnöselhaften und reichlich fantasielosen Jan van Velzen, einer zentralen Nebenfigur in eben dieser Geschichte.

Aber in erster Linie geht es weder um Gudrun, noch um Jan van Velzen, sondern um Luca und Adam, um eine wirklich ganz schlechte und eine vermeintlich sehr gute Idee, um die rakikale Umsetzung einer dritten Idee, um die Rücksichtslosigkeit der Liebe und um ein Buch, das das Leben zweier Menschen verändert.

Sie haben keine Ahnung, wovon ich rede? Das tut mir leid - Zusammenfassungen waren noch nie meine Stärke ...

Sie möchten trotzdem gerne wissen, was das alles mit einem Nashorn, noch dazu einem liebenden, zu tun hat? Dann fragen Sie doch einfach meinen Agenten! :-) Infos und Leseprobe sowohl zu den "Nashörnern" als auch zum "Wortmörder" in Kürze auf www.erzaehlperspektive.de.

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Zeitungsgeschichten

Am 8. März 2009 war ich eingeladen, beim Halbfinale des Tagesspiegel Erzählwettbewerbs in der Südseeabteilung der Mussen Dahlem/Berlin zu lesen. (Die erste Lesung zwischen karibischen Hütten:-)

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Der Sommer ...

... ist vorbei. Schlimmer noch, er streikt. Der Herbst auch. Und der Winter sowieso. Der Frühling? Der auch. Warum? Das können Sie nachlesen auf www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/unterhaltung/buecher/index,page=3661712.html.


Die Jury meinte dazu: "Die Jahreszeiten als mimosenhafte Streithansel: schon die Idee ist originell. Claudia Lampert macht daraus ein klug ironisches, souverän komponiertes Kabinettstückchen."

(Jens Poggenpohl, Chefredakteur des Literaturmagazins "Bücher")

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20. August 2008

Ein Wort, ein Mord ...

Bestsellerautor Sebastian Fitzek lieferte die Vorlage zu einem Kurzkrimi - den galt es fertig zu schreiben. Drei Texte wurden von der Jury ausgewählt; der Gewinner per Internetabstimmung  ermittelt. Das war mein mörderischer Beitrag, was mich natürlich enorm freut.

Nachzulesen auf Anfrage. Demnächst auch in der Langfassung. (Wobei "demnächst" eher als dehnbarer Begriff zu verstehen ist.)

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Hautnah

Sie wollten schon immer wissen, warum ein Autor so schreibt, wie er schreibt? Und warum er überhaupt schreibt? Und welche Geschichten sich hinter der geschriebenen Geschichte verbergen, sich aus ihr entwickelt haben und sie umgeben? Und warum ein Buch so viel kostet, und wer das viele Geld eigentlich bekommt? Und wie das ist mit Verlagssuche und Verlagswesen? Und überhaupt?

All das und mehr würden Sie gerne aus erster Hand erfahren? Und sie würden dafür auch die ein oder andere Lesung besuchen, aber leider ...

- ... sind Lesungen generell nie in Ihrer Gegend?

- ... sind Lesungen immer bei einem Wetter, bei dem Sie keinen Hund vor die Tür jagen wollen und sich selbst schon gar nicht?

- ... sind Lesungen immer dann, wenn Ihr Kind Geburtstag, Ihr bester Freund seinen Umzug oder Ihr Sportverein eine Vollversammlung hat?

- ... sind auf Lesungen immer zu viele, zu wenige oder die falschen Leute, so dass Sie sich nicht trauen, Ihre Fragen zu stellen?

Zudem möchten Sie Literatur gerne dort erleben, wo es am gemütlichsten ist? Nämlich zuhause, auf dem eigenen Sofa, im kleinen, vertrauten Kreis?

Dann schenken Sie sich und Ihren Freunden doch bei nächster Gelegenheit eine "Wohnzimmerlesung". Klingt komisch? Mag sein. Aber Tupper-Parties gibt es schließlich auch - und kein Mensch findet das komisch ...

Sollten Sie an dieser (oder einer anderen Form) von Lesungen Interesse haben - ich freue mich über Ihren Anruf oder Ihre Email! (Und nein, obwohl das - leider - nicht ganz kostenlos geht: das Ganze wird Sie nicht in den Ruin treiben.)

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Lektorat oder: die unfreiwillige Komik...

Da schreibt man einen Text, mit aller Sorgfalt und Hingabe, zu der man in der Lage ist, und erntet Naserümpfen. Warum? Weil die mitreisende Geschichte (braucht die einen Extrafahrschein?) oder der Leidfaden für Fahranfänger (stimmt ja auch irgendwie ...) voller Fehler und unfreiwilliger Komik stecken.

Die Nachtischlampe (bitte handwarm servieren!), der Stausauger (wer wünscht sich den nicht auf der Fahrt in die Ferien?) und die Wachmaschine (die bräuchte ich nun wirklich dringend...) - selbst die einfachsten Dinge stecken voller Türken ... Den ISBN-Anschluss gibt es neuerdings nicht nur für Bücher, sondern auch für Handys mit  Freisprucheinrichtung
und Faltrate (beides wirklich praktisch).

Zeitlose Armbanduhren (weniger praktisch) lösen ebenso große Erheiterung aus wie Außenspiegel für Motorräder (gibt es da auch Innenspiegel?),
das Amnesiegesuch des Piratenkapitäns (auch die Möglichkeit, ein solches zu stellen, wünsche ich mir ab und an...) und die LSD-Anzeige des Taschenrechners.

Und das Schlimmste: all die schönen Rechtschreibprogramme helfen hier gar nichts.

Meist hilft hier nur eins: der unvoreingenommene und nüchterne Blick eines Aussenstehenden, eines Berufsnörglers und Tippfehlerdetektivs, kurz: eines Lektors. Der Lektor, wörtlich übersetzt der "Leser" oder auch "Vorleser", tut genau das: er liest. Aufmerksam und kritisch. Stimmt der innere Sinnzusammenhang? Sind die Übergänge nachvollziehbar und klar? Gibt es Brüche, Lücken oder Längen im Erzählfluss? Und ist das Verhältnis zur Grammatik an der ein oder anderen Stelle allzu innovativ?

Spätestens nach dem zweiten Lesen wird man als Autor betriebsblind dem eigenen Text gegenüber. Da fällt einem nicht mehr auf, ob die handelnden Personen in einem fruchtbaren oder einem furchtbaren Tal leben, ob die Hauptfigur in Maßen oder in Massen trinkt, und ob der Held eine treue oder eine teure Freundin hat. Ein Buchstabe, ein Zeichen, ein falsch geschriebenes Wort verändern den Sinn - Aufgabe des Lektors ist es, diese Buchstaben, Zeichen und Worte zu finden. Wenigstens die meisten. Wirklich fehlerfreie Texte sind wohl fast so selten wie jungfräuliche Geburten.

Ich will keine großen Töne spuken, äh ... spucken, aber ja, die meisten sprachlichen Ausrutscher fallen mir auf. Und da die Anfrage in letzter Zeit mehrfach gestellt wurde, hier nun das (mutige) offizielle Angebot: Sie brauchen einen Querdenker und -leser? Dann können Sie mich gerne unter 07373-915107! (Erreichen, natürlich;-)

Bis dahin verbleiche ich mit freundlichen Güssen, Claudia
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Fallen Sie aus dem Rahmen, aber bleiben Sie im Bilde!


Mit Fotos von fast allem und für fast jeden Zweck.

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Auf Wunsch (und gegen entsprechendes Honorar, welches noch zu verhandeln wäre ...) fotografiere ich:


Ihren Wal. Sollten Sie eigenartigerweise keinen haben, dann zur Not auch Ihren Goldfisch ... Außerdem Ihren Hund, Ihre Katze, Ihr Pferd im Ganzen oder im Detail, als Portrait oder in der Bewegung, von vorne, hinten, oben und wenn's sein muss auch von unten.


Ihren Garten und alles, was darüber hinwegfliegt.


Zudem...


Ihr Boot, Ihren Oldtimer, Ihr Flugzeug, Ihren Weltraumsatelliten, Ihr ... gut, jetzt übertreibe ich.

Vielleicht aber ...


.... Haus, Heim und Herd (obwohl ich letzteres noch nie gemacht habe...).


Ihr Kind, Ihre Freunde und Verwandten bei Grillparties, Faschingsbällen, Hochzeiten, etc.


Was ich nicht mache: Studioaufnahmen (mangels Studio), Aktfotografie (mangels Modell, was sich theoretisch ändern kann), Papparazzi-Aufnahmen Ihrer Nachbarn (mangels mächtigem Teleobjektiv und aus einem Übermaß an moralischen Skrupeln).